Gut beraten? Woran Sie gute Beratungsangebote erkennen

Gut beraten? Woran Sie gute Beratungsangebote erkennen

Wer auf der Suche ist nach einem Coach, einer Supervisorin oder auch einem anderen Berater, der hat meist die Qual der Wahl: Gibt man das entsprechende Stichwort ein, tauchen im Internet gleich eine große Anzahl von Websites in modernem Design auf. Doch wie realistisch sind diese Online-Selbstdarstellungen der Berater? Hält der Beratungsprozess dann auch das, was die Website verspricht?

Die renommierte Deutsche Gesellschaft für Beratung (DGfB)  hat für alle, die auf Beratersuche sind eine Checkliste zusammengestellt, die bei der Suche nach dem passenden Berater helfen soll.

Woran können Sie gute Beratung erkennen?

Die Bezeichnungen „Supervisor“, „Psychologischer Berater“, „Berater“, „Lebensberater“, „Counselor“ oder „Coach“ sind keine
geschützten Berufsbezeichnungen. Deshalb ist es wichtig, sich bei der Auswahl einige Gedanken zu machen und genau hinzuschauen. Grundsätzlich kann man sagen:
Gute Beratung orientiert sich an ethischen Grundsätzen und erfolgt auf Basis fachlicher Standards

Ethische Grundsätze

❖ Beratung ist bestimmt von Achtung und Wertschätzung. Beratung unterstützt Menschen dabei, Antworten auf ihre Fragen zu finden, für Konflikte und Probleme die eigenen Lösungen zu entwickeln oder auch die Fähigkeit zu erlernen, mit Schwierigkeiten zu leben.

❖ Beratung erfolgt auf der Basis einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Ratsuchende werden entsprechend fachlicher Standards und ohne Voreingenommenheiten oder Vorurteile dabei unterstützt, ihren eigenen Weg zu gehen.

❖ Beratung steht Ratsuchenden unabhängig von ihrer weltanschaulichen, politischen oder religiösen Überzeugung, ihrem Alter und Geschlecht, ihrer sexuellen Identität oder ihrem kulturellem Hintergrund offen.

❖ Beratung erfolgt im Respekt vor der Eigenverantwortlichkeit der Ratsuchenden. Sie ist zugleich dem Wohl der Ratsuchenden als auch dem Wohl anderer Menschen im sozialen Kontext verpflichtet. Das bezieht auch diejenigen mit ein, die ihre Interessen noch nicht oder nicht mehr selbst zu verstehen geben können.

❖ Beratung basiert auf Vertraulichkeit und unterliegt der Schweigepflicht.

❖ Beratung schließt private Kontakte zwischen Ratsuchenden und Berater bzw. Beraterin aus.

Fachliche Standards

Professionelle Beraterinnen und Berater sind zu erkennen an:
❖ Einer qualifizierten Weiterbildung gemäß den Standards eines anerkannten Fachverbandes auf der Grundlage eines abgeschlossenen einschlägigen Hochschulstudiums
❖ Regelmäßiger Fortbildung und Teilnahme an Maßnahmen der Qualitätssicherung
❖ Der Bereitschaft, an andere Fachleute zu überweisen
❖ Am Anfang der Beratung werden insbesondere folgende Themen behandelt und in einem Beratungs-Kontrakt vereinbart: Abklärung des Beratungsanliegens und der Ziele der Beratung sowie Information über die einzusetzenden Methoden, Verfahren, Materialien, Absprachen über den Abschluss der Beratung,  Aufklärung über die Schweigepflicht, Vereinbarung über Kosten und Nebenleistungen, Möglichkeiten vom Vertrag zurückzutreten,Informationen über Möglichkeiten des Beschwerdemanagements

Wenn Sie auf der Suche nach einem Supervisor oder Coach sind…

Wenn Sie auf der Suche nach einem Supervisor oder Coach in Kassel sind, dann können Sie gerne testen, ob ich der Richtige für Sie und Ihr Anliegen bin. Mir ist es sehr wichtig, dass wir erst dann einen gemeinsamen Prozess beginnen, wenn wir beide überzeugt sind, dass die Chemie zwischen uns stimmt und wir Ihr Anliegen gemeinsam im Rahmen eines Coaching- oder Supervisionsprozesses gut bearbeiten können. Deshalb biete ich Ihnen ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch an. In diesem Gespräch können Sie einen Eindruck von mir und meiner Arbeitsweise gewinnen und wir können herausfinden, ob ich der richtige Coach/Supervisor für Sie bin.

Warum positives Denken nicht ausreicht [und was Sie stattdessen tun können]

Warum positives Denken nicht ausreicht [und was Sie stattdessen tun können]

„Sieh es doch mal positiv!“

„Das Glas ist nicht halbleer, sondern halbvoll!“

„Du musst einfach nur optimistisch an die Sache herangehen!“

 

Haben Sie auch schon mal solche Tipps bekommen? Oder sich selbst auf so eine Art und Weise aufgefordert, positiv zu denken?

 

Positives Denken alleine kostet Energie

Positive Denken hat – das ist unbestritten – in einigen Zusammenhängen – gute Auswirkungen. Aber in den seltensten Fällen reicht positives Denken aus, um Ziele zu erreichen oder Wünsche zu verwirklichen. Ja, im Gegenteil: Menschen, die sich darauf beschränken, ihre Zukunft zu erträumen und mögliche Hindernisse auszublenden, haben weniger Energie, um diese Ziele auch zu verwirklichen. Dies haben wissenschaftliche Studien ergeben, die die Psychologie-Professorin Gabriele Oettinger über einen Zeitraum von 20 Jahren durchgeführt hat.

 

Die Alternative: Das WOOP-Modell

Oettinger schlägt deshalb vor, sich das positive Träumen der Zukunft zunutze zu machen, aber zwei weitere Schritte hinzuzunehmen:

 

  1. Die Auseinandersetzung mit Hindernissen, die auf dem Weg zur Zielerreichung liegen
  2. Das Erstellen eines Planes, wie diese Hindernisse überwunden werden können

 

Daraus ergibt sich für Oettinger ein vierstufiges Vorgehen, das sogenannte WOOP-Modell (im wissenschaftlichen Bereich ist es bekannt unter dem Namen Mental Contrasting with Implemantation Intentions (MCII)

 

W – Wish (der Wunsch)

O – Outcome (das bestmögliche Ergebnis)

O – Obstacle (das persönliche innere Hindernis)

P – Plan (der Plan, um die Hindernisse zu überwinden)

Schritt 1: Der Wunsch (Wish)

Zunächst geht es darum, einen Wunsch bzw. ein Veränderungsvorhaben auszuwählen. Dieser Wunsch sollte zwar herausfordernd für Sie sein, aber grundsätzlich realisierbar und vor allem in ihrem eigenen Wirkungsbereich liegen.

 

Schritt 2: Das bestmögliche Ergebnis (Outcome)

Stellen Sie sich vor, wie es wäre, wenn Sie ihren Wunsch umgesetzt hätten. Wie würden Sie sich fühlen? Was wäre das Beste daran. Versuchen Sie, sich die Erfüllung des Wunsches möglichst bildhaft vorzustellen und auszumalen.

 

Schritt 3: Das persönliche innere Hindernis

In diesem Schritt  geht es nun darum, mögliche innere Hindernisse zu identifizieren, die auf dem Weg zur Wunscherfüllung im Wege stehen: Was hält Sie davon ab, Ihren Wunsch umzusetzen? Welche inneren Schwierigkeiten erwarten Sie auf dem Weg zur Wunscherfüllung?

 

Schritt 4: Der Wenn-dann-Plan

Sammeln Sie (kreative) Ideen, was Sie tun können, wenn Ihr Hindernis (bzw. Ihre Hindernisse) auftritt, um es zu überwinden. Was könnte eine effektive Handlung (oder ein Gedanke, den Sie sich sagen) sein, mit der Sie Ihr Hindernis überwinden können?

Formulieren Sie den Plan in Form von einem Wenn-dann-Plan:

 

Wenn das Hindernis … auftritt, dann werde ich … tun.

 

Gehen Sie Ihren Wenn-dann-Plan (es können auch 2 oder 3 Pläne sein) in Gedanken immer wieder durch.

 

WOOP wirkt effektiv

Das WOOP-Modell klingt recht einfach. Es ist auch leicht umzusetzen, setzt allerdings voraus, dass Sie sich etwas Zeit nehmen und die einzelnen Schritt wirklich intensiv bearbeiten und sich möglichst bildhaft vorstellen. Der Plan sollte dann immer gedanklich durchgegangen werden.

 

Sie können WOOP in unterschiedlichen Lebensbereichen, sei es Sport, Gesundheit, Ernährung, berufliche Ziele oder auch für das  Erlernen von Instrumenten oder Fremdsprachen nutzen. Das Modell ist in allen Bereichen anwendbar, in denen Menschen ihr Verhalten ändern wollen.

 

Weitere Informationen:

Gabriele Oettinger, Psychologie des Gelingens, München 2015.
In diesem Buch beschreibt Oettingern neben dem praktischen Modell auch den wissenschaftlichen Hintergrund und die durchgeführten Studien.

www.woopmylife.de

Auf dieser Website gibt es ein empfehlenswertes Paket mit Arbeitsblättern zum kostenlosen Download.

 

Selbstsupervision in 10 Minuten: Wie Sie (Beratungs-)Gespräche mit Klienten lösungsorientiert reflektieren können

Selbstsupervision in 10 Minuten: Wie Sie (Beratungs-)Gespräche mit Klienten lösungsorientiert reflektieren können

Felix ist seit vier Jahren Schulsozialarbeiter an einer Berufsschule. Jeden Tag führt er sehr viele Gespräche mit Schülerinnen und Schülern – kurze Begegnungen in der Pause sind dabei, aber ebenso einstündige Beratungsgespräche.

Manchmal ist Felix unsicher, ob seine Fragen, Interventionen und Aussagen in diesen Gesprächen „richtig“ beziehungsweise günstig für den weiteren Gesprächsverlauf sind. Außerdem möchte er die Qualität seiner eigenen Arbeit sichern und seine Beratungskompetenz weiterentwickeln. (mehr …)

Teamsitzungen, Meetings, Dienstbesprechungen – so wird es effektiv und zielführend

Teamsitzungen, Meetings, Dienstbesprechungen – so wird es effektiv und zielführend

Aus meiner Beratungstätigkeit weiß ich: Viele Menschen gehen frustriert und genervt aus Sitzungen. Zu lang, zu unstrukturiert, zu ineffektiv, zu wenig Ergebnisse.

 

Es ist aber kein Naturgesetz, dass Meetings so verlaufen müssen. Durch die Beachtung einiger weniger Regeln lässt sich das verändern:

1) Klare Sitzungsleitung

Eine Teamsitzung braucht eine Person, die die Sitzungsleitung und damit die Moderation übernimmt. Das muss nicht der/die „Ranghöchste“ sein. Wichtig ist, dass die Moderatorin/der Moderator sich auf diese Aufgabe konzentriert und sich inhaltlich zurückhält. Sollte die Moderatorin/der Moderator an einem Punkt inhaltlich gefragt sein oder unbedingt mitdiskutieren wollen, bietet es sich an, an dieser Stelle die Moderation abzugeben.

Zu den wichtigsten Aufgaben der Sitzungsleitung gehören:

  • Vorbereitung der Sitzung (siehe unten 2)
  • Beachten der Zeit
  • Führen einer Rednerliste

 

2) Eine gute Vorbereitung

Ob eine Sitzung wirklich effektiv wird, entscheidet sich zu einem guten Teil schon bevor die eigentliche Besprechung begonnen hat. Folgendes ist im Vorfeld zu klären – am besten zwischen dem Vorgesetzten und dem Sitzungsleiter:

  1. Ist die jeweilige Sitzung wirklich nötig und was ist das Ziel der Sitzung?
  2. Wer ist betroffen von dem Thema der Sitzung und wer soll/muss an der Sitzung teilnehmen?
  3. Welche Tagesordnungspunkte sollen mit welchem Ziel verhandelt werden?
    (Dies kann auch in dem jeweiligen Team abgefragt werden)
  4. Wer bringt den jeweiligen TOP ein und wie viel Zeit steht jeweils zur Verfügung?
    Es gibt sehr gute Erfahrungen damit, die jeweils zur Verfügung stehende Zeit mit auf die Tagesordnung zu schreiben.

 

Auf der Grundlage dieser Informationen wird dann eine schriftliche Tagesordnung erstellt, die alle Teilnehmende mit allen benötigten Unterlagen erhalten.

 

3) Eine zielorientierte und stringente Moderation

Ganz wichtig ist es, dass er Moderator/die Moderator klar macht, mit welchem Ziel der jeweilige Tagesordnungspunkt behandelt wird und wie viel Zeit dafür zur Verfügung steht. Beides kann auch schon in der schriftlichen Tagesordnung stehen.

Eigentlich immer geht es (auf der Metaebene) um eines dieser drei Ziele:

  • Entscheidung: Auf der Sitzung soll zu einem Thema eine Entscheidung gefällt werden.
  • Rückmeldungen zu einem Thema: Ein Kollege stellt ein Projekt oder etwas Vergleichbares vor und holt sich ein Feedback von dem Team und Anregungen zur Weiterarbeit
  • Bericht: Das Team soll über einen Sachverhalt informiert werden

 

Eine klare Zielbestimmung bei dem Verhandeln eines TOPs kann sehr zur Fokussierung der Diskussion beitragen. Ich empfehle auch, die Tagesordnung so aufzubauen, dass als erstes die TOPs behandelt werden, die auf eine Entscheidung zielen, dann die Themen, für die eine Rückmeldung eingeholt werden sollen und die Informationspunkte erst am Ende.

 

Um die Zeit besser im Blick zu haben, haben einige Teams auch eine große Sand- oder Stoppuhr angeschafft, die allen signalisiert, wie viel Zeit noch zur Verfügung steht für den jeweiligen Tagesordnungspunkt.

 

3) Eine sinnvolle Dokumentation der Ergebnisse

Erfahrungsgemäß werden lange Protokolle nur sehr selten gelesen. Deshalb bietet es sich an, nur die wirklich entscheidenden Beschlüsse und Verabredungen aufzuschreiben. Das hat auch den Vorteil, dass Beschlüsse im Nachhinein schneller gefunden werden können, wenn sie nicht unter vielen (vielleicht längst veralteten) Informationen gesucht werden können. Bewährt hat es sich, ein Protokoll in vier Abschnitte zu unterteilen:

  1. Beschlüsse
  2. Vorhaben und Erledigungsaufträge an Teammitglieder
    (z.B. Informationen einzuholen oder Klienten/Kunden zu kontaktieren)
  3. Termine und sehr wichtige Informationen
  4. Themenspeicher für kommenden Besprechungen

Unter folgendem Link kann eine Vorlage für Protokolle heruntergeladen werden:

https://coaching-supervision-kassel.de/wp-content/uploads/2016/10/Protokoll-Meetings.docx

 

 

 

Coaching – Geschichten: Das 18. Kamel (E-Book zum Download)

Coaching – Geschichten: Das 18. Kamel (E-Book zum Download)

„Kindern erzählt man Geschichten zum Einschlafen, Erwachsenen erzählt man Geschichten zum Aufwachen.“
(Jorge Bucay)

Geschichten sind ein ungewöhnliches, aber mitunter sehr effektives Coaching-Tool: Geschichten helfen uns, manchens aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und neue Wege zu entdecken. Neue Gedanken entstehen, innovative Lösungen werdenmöglich. Manchmal hat so eine Geschichte auch schon in einer Supervisons- oder Coachingsitzung einen wichtigen Impuls geliefert.

In dem kleinen E-Book „Das 18. Kamel. Geschichten für neue Perspektiven“ habe ich 14 Geschichten zusammengestellt, die nachdenklich machen und anregen können. Ich wünsche Ihnen, dass Sie diese Geschichten mit Freude und Gewinn lesen.

„Das 18. Kamel. Geschichten für Coaching und Supervision“
(zum Download hier klicken)

 

Wie Sie zur Ruhe kommen, wenn Ihre Gedanken Amok laufen

Wie Sie zur Ruhe kommen, wenn Ihre Gedanken Amok laufen

Eine emotionale Begegnung, ein Konflikt mit dem Kollegen, eine schwierige Entscheidung, ein großes Maß an Aufgaben – es gibt viele Anlässe, die einen in hohem Maße beschäftigen können. Manchmal führen solche Erlebnisse dazu, dass die eigenen Gedanken und Gefühle sich immer schneller im Kreis drehen. Manchmal liegt man dann noch abends im Bett, kann nicht einschlafen, Panik kommt auf.

 

Die US-amerikanische Therapeutin Yvonne Dolan hat eine Methode entwickelt, um solche Gedanken- und Gefühlsschleifen in den Griff zu bekommen und ruhiger zu werden:

Die 5-4-3-2-1 – Methode.

Ausgehend von meinen eigenen guten Erfahrungen mit dieser Methode, habe ich sie im Rahmen von Supervision und Coaching  vielen Klienten empfohlen und sehr positive Rückmeldungen bekommen.

Alles, was Sie brauchen, ist 10-15 Minuten Zeit. Es ist nicht einmal nötig, sich zurückzuziehen und für sich allein zu sein. Wobei es gerade am Anfang von Vorteil ist, nicht reden zu müssen.

 

So gehen Sie vor:

 

Schauen Sie in eine Richtung und lassen Sie ihren Blick an einer Stelle ruhen.

Achten Sie für 10 Atemzüge auf Ihren Atem (Einatmen, Ausatmen…)

Benennen Sie in Gedanken 5 Dinge oder Eindrücke, die sich in Ihrem Blickfeld befinden, während Sie entspannt nach vorne schauen ( „ein Blatt im Wind“, „die Maserung der Wand“,  „die Glühbirne in der Lampe“…)

Benennen Sie dann 5 akustische Eindrücke, die Sie gerade hören („ein Auto, das vorbei fährt“, „eine Vogelstimme im Hintergrund“, „das Ticken der Uhr“…) Lassen Sie sich Zeit dabei!

Achten Sie auf ihren Körper und benennen Sie 5 Körperempfindungen (keine Gefühle!), die gerade spüren („mein Rücken an der Stuhllehne“, „ich spüre meinen Fuß auf dem Boden“, „ich merke ein Kribbeln an der Wade“…)

Nun machen Sie das Ganze von vorn mit 4 Dingen, die sie sehen, mit 4 akustischen Eindrücken und 4 Körperempfindungen. Dann mit 3, dann mit 2, dann mit 1.

Wenn Sie wollen können Sie dann noch einmal von vorne anfangen.

 

Diese Übung mag vielleicht etwas kompliziert erscheinen, aber gerade dadurch trägt sie dazu bei, dass die Konzentration bei der Aufgabe bleibt und dazu beiträgt, Sie wieder im Hier und Jetzt zu erden.

 

Es ist kein Problem, wenn Sie sich verzählen. Machen Sie einfach bei der Zahl weiter, die Ihnen sinnvoll erscheint. Es ist auch in Ordnung, wenn sie mehrfach dasselbe benennen, weil es eben das ist, was für Sie bestimmend ist. Wenn Sie merken, dass sie innerlich doch abdriften, dann ist das auch nicht schlimm. Nehmen Sie es bewusst war, dass sie abgeschweift sind und bringen Sie sich innerlich wieder sanft zurück zu der Übung.

 

Viele Menschen, die diese Übung ausprobiert haben, bestätigen, dass sie sehr beruhigend wirkt und einen wirklichen Ausweg aus dem „Kreislauf im Kopf“ und der beginnenden Panik bietet. Probieren Sie es einfach mal aus – am besten ohne Druck, dass es beim ersten Mal gleich perfekt funktionieren muss.